Was mich beschäftigt...

Ein Blick...

...in das eigene Archiv fördert manchmal bisher unbeachtete Schätze zu Tage. Auf den ersten Blick zu einfach, zu profan. Doch auf den zweiten (oder fünften) Blick entfaltet sich die Magie.

So erging es mir bei diesem Bild, als ich nochmal die wenigen Fotos, die ich dieses Jahr gemacht habe, angesehen habe.

Die Szene ist nicht weiter spektakulär. Wir waren schon wieder auf der Rückreise und schnappten auf der Fähre von Newcastle nach Amsterdam kurz vor dem Ziel ein wenig frische Luft an Deck. Die Nikon war schon eingepackt ich hatte "nur" dieFuji X100s zur Hand. Wir durchfuhren eine Nebelbank, durch die die Sonne nur als diffuser Schein zu erahnen war, aber dennoch einen schönen Schein auf dem ruhigen Meer hinterließ. Der Nebel schien auch alle Geräusche, samt denen der Schiffsdiesel, zu verschlucken. Auf mich strahlt dieses Bild eine unglaubliche Ruhe aus, fast schon meditativ.

Ich frage mich, wie es wohl an einer Wand wirkt. Nein, frage ich mich nicht wirklich. Es wird seinen Platz finden.

Amsterdam

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Amsterdam ist wirklich eine faszinierende Stadt. Grachte, Fahrräder und Unmengen Coffee-Shops. Das Gewimmel der Fußgänger, Rad- und Mopedfahrer scheint keinen Moment zu pausieren.Hier muss man wirklich mehr Angst davor haben, von einem Fahrrad oder Motoroller überfahren zu werden, als von einem Auto. In den Gassen der Fußgängerzonen reihen sich unzähliger kleine Läden aneinander, Cafés mit studentischen Ambiente wechseln sich ab mit Rotlichtmillieu. Die Vielfalt ist beindruckend.