Das neue Jahr ist gerade vier…
…Tage alt und angeregt durch einen Blog-Post der lieben Conny, machte ich mich daran, ebenfalls einen kleinen fotografischen Rückblick auf 2025 zusammenzustellen. Auch ich suchte aus meinen Fotos des vergangenen Jahres je Monat eins aus. So ziemlich alle hatte ich schon einmal gezeigt, entweder an dieser Stelle in einem Blog-Beitrag oder auf Facebook bzw. Instagram.
Als ich gerade diesen Artikel anlegte, fiel mir auf, dass ich den letzten Beitrag hier im August veröffentlicht habe. Danach hatte ich nur noch Facebook und Instagram genutzt, was irgendwie schade ist. Das möchte ich in 2026 wieder ändern und meine Fotos wieder öfter hier zu zeigen. Mal sehen, ob es mir gelingt, diesen Vorsatz umzusetzen. Allerdings will ich nicht nur die Kamera in die Hand nehmen, um irgendwas für diesen Blog zu produzieren, deshalb stelle ich diesmal nicht die Regel “mindestens ein Post pro Monat” auf.
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Viel Schnee gab es im letzten Jahr nicht und von besonders langer Dauer war sie auch nicht. Ich mag dieses Foto, dass während einer “Parkrunde” in der Mittagspause entstanden ist. Ich kann mich daran erinnern, dass es ziemlich ruhig war. Vielleicht auch weil der Schnee die Geräusche schluckt. Von der Stadt war kaum etwas zu hören. Nur die Stimmen der anderen Spaziergängen und der spielenden Kinder durchdrangen diese Stille.
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Zu diesem kleinen Fotowalk in der Bocumer Innenstadt hatte ich ausnahmsweise ein kleines Stativ mitgenommen und ich habe es auch nur bei dieser einen Gelegenheit genutzt. Die Lichtspuren sind ein bisschen “dünn”, aber ich mag das Foto trotzdem. Oben und unten gab es nichts interessantes zu sehen, weshalb ich mich für dieses Panoramaformat entschieden habe. Spoiler: Ich bin fast ein bisschen erstaunt, dass es das einzige Bild mit diesem Format in diesem Rückblick ist.
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Das zweite Bild, dass in dem kleinen Park “um die Ecke” entstanden ist. An dieser Stelle des Parks kündigen die Krokusse langsam an, dass sich der Winter langsam dem Ende neigt. Ich freue mich jedesmal über die leuchtenden Farben.
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Auch dieses Foto entstand bei einer kleinen Fotorunde durch Bochum. Das Bochumer Schauspielhaus ist immer wieder ein tolles Motiv. Bei diesen Runden bin ich meistens nur mit kleinem Gepäck unterwegs. Ich glaube, das war eine der ersten Gelegenheiten, bei der ich das unschlagbar günstige Viltrox 24mm 1.8 benutzt habe. Optisch perfekt ist bei weitem nicht. Bei Offenblende (wie hier) vignetiert ist höllisch. Und ich liebe es!
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Im Mai präsentiert sich die Natur schon wieder im satten grün, so wie dieser Baum in der Ruhraue bei Bochum Stiepel. Den habe ich schon oft und zu allen Jahreszeiten fotografiert und er zählt sich zu meinen Lieblingsbäumen.
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Es gibt sicher beeindruckendere Fotos des Stephansdoms in Wien aber mich erinnert es an einen wunderschönen Städtetrip mit vielen tollen Eindrücken. An diesem und dem folgenden Tag sind wir von Schatten zu Schatten gesprungen. Es war wirklich sehr warm.
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Bochum Total. Für mich eine Gelegenheit, nicht nur mit dem Handy oder der Kompaktknipse Konzerte zu fotografieren. Diese Jahr habe ich es immerhin an zwei der vier Tage geschafft und es mir wieder unheimlich viel Spaß gemacht. Jini, Sängerin der Band “Die Lärmer” (ehemals “Luxuslärm”) macht es einem mit Ihrer Energie und Ausstrahlung aber auch nicht schwer.
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Auch im letzten Jahr war ich wieder einige Male im Muttental unterwegs. Ich mag Wälder und dieser ist einer meiner liebsten. Ich denke, dieses Foto ist ein gutes Beispiel, wie ich meistens im Wald fotografiere. Es ist relativ selten, dass ich spektakuläres Licht habe und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich mal Nebel hatte und oft nutze ich eine offene Blende. Es ist selten, dass meine Bilder von vorne bis hinten scharf sind. Dieses ist mit Blende 2.8 fotografiert und ich finde, es verleiht dem Bild eine schöne Tiefe.
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Der September ist bei uns seit etlichen Jahren Urlaubszeit. Letztes Jahr waren wir einmal mehr auf Rügen. Uns wird es dort nicht langweilig. Wir genießen Radtouren, Wanderungen und Spaziergänge am Strand. Es ist eine Zeit, um die Seele einfach einmal baumeln zulassen. Dieses Foto eines kleinen Segelboots vor Sellin verkörpert verkörpert in seiner Einfachheit, seines Minimalismus diese Ruhe für mich in perfekter Weise.
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Letzten Oktober waren wir das zweite Mal im Maximilianpark in Hamm, aber das erste Mal beim Herbstleuchten. Ich habe eine Menge Fotos gemacht, aber dieses eher abstrakte Foto der regenassen Fensterscheibe im Kopf des Elefanten mag ich besonders.
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Das war eine der wenigen Gelegenheiten, in der ich mal meine DJI Mini 3 geflogen bin. Das ich die so selten nutze, ist eigentlich schade, denn diese eröffnet Perspektiven, die vom Boden aus nicht möglich sind. Ich finde, das Bäume senkrecht von oben fotografiert klasse aussehen. Dieses Foto ist über einem stillgelegten Steinbruch in Albringhausen (Böllberg) entstanden.
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Welche Überraschung, schon wieder ein Foto aus dem Wiesental. Erster Dezember 2025. Die Meisten Bäume haben ihre Blätter schon längst verloren, aber die Nadeln dieses Baum leuchten noch in hellem Gelb. Die Jacke des Spaziergängers liefert einen weiteren Farbtupfen. Wie so oft habe ich beim meinem Mittagspausenspaziergang ein Objektiv ausgewählt. In diesem Fall ein 85mm Objektiv, das nicht nur für Portraits taugt, sondern auch für Landschaftsfotografie im weiteren Sinne bestens geeignet ist.