Die Frühlingsboten…

…sind auch in Bochum schon längst erwacht.

Zarte Schneeglöckchen habe ich im Wiesental im letzten Jahr schon einmal fotografiert, aber sie sind dort nur sehr vereinzelt zu finden. Kompositionen, in denen Blüten im Vorder- und Hintergrund in Unschärfe “verschwinden” und eine etwas verträumte Stimmung erzeugen, sind dort kaum möglich. Das ist aber genau das, was ich suchte.

Ich hatte schon im letzen Jahr gesehen, dass im unteren Bereich des Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum ganze Teppiche dieser charmanten Frühblüher zu finden sind und wahrscheinlich hervorragend geeignet sind, um meine Vorstellungen umsetzen zu können. Dort angekommen, wurde ich nicht enttäuscht. Es fanden sich wie erhofft Massen an Schneeglöckchen und hier und da auch einige Märzenbecher. An diesem Samstag regnete es fast den ganzen Vormittag. Gegen Mittag hörte es auf zu regnen, der Himmel blieb aber bedeckt. Dieses diffuse Licht sorgte genau für die Bedingungen, die ich mir erhofft hatte. Zuviel direkter Sonnenschein ist nicht unbedingt hilfreich, wenn es darum geht, weiße Blümchen zu fotografieren.

Als außerordentlich hilfreich erwies sich aber das faltbare Sitzkissen, dass ich selten zum Sitzen benutze, sondern meistens um darauf zu knien, wenn sich die Fotomotive in Bodennähe befinden. Ich möchte es jedenfalls nicht mehr missen, wenn ich längere Zeit auf nassem und harten Boden krabble. Auf ein klappbares Display möchte ich bei diesen Motiven auch nicht mehr verzichten.

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Diesmal ging es nicht…