Was mich beschäftigt...

Endlich...

...war die Sonne mal wieder zu sehen. Gefühlt war die Sonne seit Wochen verschwunden. Es regnete ohne Ende, es war ungemütlich. Der Volksmund sagt, bei dem Wetter jagt man keinen Hund vor die Tür. Naja, so schlimm war es vielleicht doch nicht, trotzdem habe ich mich sehr gefreut, dass es am vergangenen Wochenende "von oben" trocken war. Von unten? Naja, immer noch sehr matschig und rutschig. Wie im letzten Post schon geschrieben, sind vernünftige Schuhe genauso so wichtig, wie die richtige Linse vor der Kamera.

Samstag war das Muttental ein weiteres Mal mein Ziel. Mir wird es dort nicht langweilig, denn jedes Mal finde ich neue Bilder. Mal ist es eine andere Perspektive, mal eine andere Art der Bearbeitung der Bilder, die ich mir beim Fotografieren vorstelle.

Viele Pflanzen am Boden scheinen tot zu sein, verbreiten einen morbiden Charme und sind dennoch, oder gerade deswegen einen interessanter Anblick.

Am Sonntag entdeckte ich einen für mich neuen Ort. Zufällig bin ich im Internet über den Raffenberg in Hagen Hohenlimburg gestolpert. Dort stand einmal die Raffenburg, von der nur noch einige Grundmauern zu sehen sind und der Burggraben zu erahnen ist. Ein schöner Wald umgibt das Ganze und schon ergibt das einen mystischen Ort. Man, besser ich stellt sich zwangläufig vor, wie es dort mal ausgesehen haben mag.

So unscheinbar die Steine in Mitten des Waldes sind, so sehr regen sie die Phantasie an. Vom geschäftigen Treiben bis zum Geklirr der Schwerter beim letzten Gefecht ist alles vorstellbar (auch wenn die Geschichtsschreibung sagt, dass den Bewohnern bei der Belagerung schlicht das Wasser ausgegangen ist). Sicher aber ein Ort, den ich nochmal besuchen werde.


Schnee - Altstadt - Bautzen

Vor kurzem hatte ich hier einige abendliche Fotos der Bautzener Innen- bzw. Altstadt gezeigt. Damals ging es um "Rauschen" bei hohen ISO Zahlen, naja zumindest bei meiner kleinen Knipse P7000. Vor ein paar Tagen war ich wieder abends in Bautzen unterwegs. Diesmal hat es allerdings nicht geregnet, sondern den ganzen Nachmittag geschneit. Das machte sich gleich bemerkbar, denn diesmal reichte auch ISO 800 um so kurze Belichtungszeiten zu erreichen, so daß mit Unterstützung durch VR noch gut aus der Hand fotografiert werden konnte.Die Bilder habe allerdings wieder nach Schwarz-Weiß umgewandelt und das hatte zwei Gründe:

1. Ich finde die Wirkung in Schwarz-Weiß einfach besser. 2. Der automatische Weißabgleich der Kamera war mir viel zu warm, daß passte nicht wirklich zum Motiv. Ich hatte zwar wie immer im RAW-Format fotografiert und damit ist der nachträgliche Weißabgleich eigentlich kein Problem, aber trotzdem gefielen mir die farbigen Versionen nicht.

 
 
 
 
 

Eis in Schwarz-Weiß

Ennepe-Eis_20120204_0010_small_fc

[dropcap]Den Effekt, der durch Langzeitbelichtung beim Fotografieren von Wasser entsteht, fand ich schon lange faszinierend. Vor einigen Wochen habe ich mir dann einen Graufilter (oder ND-Filter=Neutral Density Filter) zugelegt, um solche Bilder selbst machen zu können. Dummerweise war das Wetter dann erstmal eher schlecht, so daß ich wenig Lust hatte, den neuen Filter auszuprobieren.[/dropcap][dropcap]Letztes Wochenende hatte ich dann die Gelegenheit. Es war sonning aber ziemlich kalt (-9°C), so daß es an Flüssen und Bächen viel Eis zu fotografieren gab. And meinem üblichen Lieblingsplatz an der Ruhr bei Bochum Stiepel bin ich nicht fündig geworden, dafür aber in Ennepetal an der - richtig ;-) - Ennepe.[/dropcap] [dropcap]Von Anfang an hatte ich geplant, die Bilder nach Schwarz-Weiß zu konvertieren und satte Kontraste zu erzeugen. Ich finde die Kombination von dem strahlenden Eis und dem extrem dunklen Wasser besonders reizvoll.[/dropcap]

Hier sind die enstandenen Bilder. Ich finde, daß Frieren hat sich gelohnt.